Rückblick Mitgliederanlässe 2023

17. Mai 2023

Erneut lud die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal zu ihren beliebten Mitgliederanlässen ein. An drei Anlässen in Frick und einem Anlass in Wil wurden die Genossenschafter/innen über das sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2022 sowie Aktualitäten der Bank informiert, kulinarisch verwöhnt und mit Comedy, Musik, Tanz oder Kinderanimation unterhalten.


Rund 2'300 Genossenschafterinnen und Genossenschafter durfte die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal an insgesamt vier Mitgliederanlässen am Wochenende vom 5. bis 7. Mai 2023 begrüssen. Die Gäste wurden kulinarisch verwöhnt und mit einem abwechslungsreichen Programm unterhalten. Während am Freitag in Wil «Trionettli» die Schweizer Volksmusik pflegte, gab das «Duo Full House» im Zirkuszelt in Frick eine komödiantische und teils artistische Show zum Besten. Für Lachtränen beim Publikum sorgten am Samstagabend die Wortakrobaten und Vollblutkomiker «OROPAX». Und am Sonntag kamen grosse und kleine Gäste am Familienanlass auf ihre Kosten. Die Tanzschule «Dancetower» aus Gipf-Oberfrick brachte mit ihren Showtanzgruppen die Bühne im Zelt zum Beben. Zusätzlich wurden die Kinder durch Märchenfeen, Ballonkünstler oder beim Kinderschminken unterhalten. «Die schönsten Zinsen bei solchen Anlässen sind für uns jeweils glückliche Genossenschafter/innen und strahlende Kinderaugen», schwärmte Marc Jäger, Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal. «Ein grosser Dank gilt allen unseren Mitarbeitenden, Partnern, Helfern und Vereinen. Ohne deren Einsatz wären solche Grossanlässe nicht umsetzbar.»

Herausforderungen gemeistert

Auf der Bühne fand jedoch nicht nur Comedy und Kultur ihren Platz: Vertreter des Verwaltungsrats und der Bankleitung gaben spannende Einblicke, was die Bank bewegt. Denn die Bankenbranche erlebt aktuell turbulente Zeiten. Auch 2022 war in dieser Hinsicht keine Ausnahme, wie Marc Jäger an den Mitgliederanlässen erläuterte. Kaum habe man die Pandemie hinter sich gebracht, sah sich die Raiffeisenbank mit einer geballten Ladung neuer Krisen konfrontiert. Insbesondere beschäftigte die Verwerfungen an den Märkten infolge des Ukraine-Krieges, eine überraschend schnelle Zinswende und schweizweite Sprengattacken auf Raiffeisen Bancomaten. Eine der grössten Herausforderungen lag jedoch bei der Gewinnung von neuen Beratungstalenten. «Während mehrerer Monate ist es uns nur knapp gelungen, die Geschäftsstellen aufgrund des akuten Fachkräftemangels offen zu halten. – Ein wirklich verrücktes Jahr!», so Jäger. Trotz allen Herausforderungen war die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal im letzten Geschäftsjahr sehr erfolgreich unterwegs. «Wir konnten auf diverse Herausforderungen die richtigen Antworten finden.», berichtete Erwin Schwarb, Präsident des Verwaltungsrates. Ein Beispiel dafür seien die videobetreuten Schalter an den Standorten Eiken, Herznach, Stein und ab Juli auch in Gipf-Oberfrick. Damit wurde sichergestellt, dass die Geschäftsstellen trotz Personalmangel offenbleiben und sich die Beraterteams vor Ort vermehrt um die komplexen Anliegen ihrer Kundschaft kümmern konnten.

Starkes Fundament

Die Raiffeisenbank setzt jedoch nicht nur auf eine hohe Qualität bei der Kundenberatung. «Wir wollen uns bewusst von anderen Banken abheben, indem wir Sicherheit in den Vordergrund stellen, Mass halten und die genossenschaftlichen Werte aktiv leben.», betonte Erwin Schwarb. Als genossenschaftlich organisierte Bank möchte man den Genossenschaftern aber auch der Gesellschaft etwas zurückgeben. Dies geschehe beispielsweise in Form von Investitionen in nachhaltige Lösungen, Unterstützung von Vereinen und Förderung des kulturellen Angebotes in der Region. «Wir sehen uns nicht nur als Bank, sondern als Teil der Gesellschaft.», verdeutlichte Marc Jäger.

Erfreuliches Wachstum in allen Bereichen

Die Zahlen geben dem Erfolgsmodell «Genossenschaft» recht: Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Jahr um 2.7 % auf nahezu 1'900 Millionen Franken. Haupttreiber dafür war der Anstieg der Ausleihungen um +69.5 Millionen Franken auf 1'645 Millionen Franken. Dank der nachhaltigen Kreditpolitik der Raiffeisenbank mussten keine Wertberichtigungen für Ausleihungen vorgenommen werden. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte um 6.5% auf 18 Millionen Franken gesteigert werden und jener aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft belief sich auf 4.4 Millionen Franken (plus 15.4%). Der Jahresgewinn betrug 1'206'650 Franken. Das Wachstum ist auch bei der Anzahl Mitarbeitenden sichtbar. Trotz sehr trockenem Arbeitsmarkt gewann die Lokalbank drei neue Mitarbeitende für sich. «Insgesamt sind wir mit dem Erreichten sehr zufrieden. Hinsichtlich der anstehenden Entwicklungen gehen wir aber von einer leichten Konsolidierung im laufenden Jahr aus.», resümierte Marc Jäger.

Sichere Eigenkapitalbasis

«Too-big-to-fail» sei bei der Lokalbank kein Thema, gab Marc Jäger Entwarnung: Mit knapp 160 Millionen Franken an hartem Eigenkapital erfülle die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal nicht nur die Vorgaben des Regulators bei Weitem, sondern sei auch für ihre Grösse eine der am besten kapitalisierten Raiffeisenbanken. Allein im Jahr 2022 wurden rund 6.7 Millionen Franken den Reserven zugewiesen. Die Bank sei sehr sicher und für die Zukunft bestens aufgestellt.
Doch was passiert eigentlich mit dem Gewinn? Die erwirtschafteten Erträge bleiben grösstenteils in der Genossenschaft. So werden Löhne bezahlt, Investitionen getätigt, die Region unterstützt, Reserven gefüllt und die Genossenschaftsanteile mit 6 % verzinst. Auch Bonus-Exzesse gäbe es bei der Lokalbank nicht: «Maximal 6 % des erwirtschafteten Bruttogewinns zahlen wir als variable Entschädigung aus. Sind wir also nicht erfolgreich, wird auch nichts ausbezahlt», unterstrich Erwin Schwarb.

Stabsübergabe im Verwaltungsrat

Mit Heidi Birrer und Leopold Loretan wurden zwei langjährige Verwaltungsratsmitglieder verabschiedet. Leopold Loretan war 36 Jahre und Heidi Birrer 10 Jahre im Einsatz für die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal. Der Verwaltungsrat und die Bankleitung danken beiden für ihr grosses Engagement. Als Nachfolger wurden Wilhelm (Billy) Kneubühl aus Sisseln und Thomas Waldmeier aus Zeiningen von den Genossenschafter/innen bei der diesjährigen Urabstimmung ins Amt gewählt. Beiden wünschen der Verwaltungsrat und die Bankleitung viel Erfolg in ihren neuen Funktionen. Kommendes Jahr folgt dann der nächste Schritt: Erwin Schwarb und Oscar Elias werden ihre Mandate abgeben und die Anzahl der Verwaltungsratsmitglieder wird dadurch von aktuell sieben auf fünf Personen reduziert.

Zahlreiche Mitgliedervorteile

Ein bunter Strauss an Mitgliedervorteilen wartet auch dieses Jahr auf die Genossenschafter/innen. Das «Erlebnis Schweiz» führt die Raiffeisen-Mitglieder mit bis zu 50 % Rabatt auf die «Grand Tour of Switzerland». Und auch im oberen Fricktal gibt es einige rabattierte Angebote wie Trottitours, Tatavola, das Schupfart Festival oder den Kinoeintritt beim fricks monti. Mitglieder profitieren allerdings nicht nur von vergünstigten Freizeitaktivitäten, sondern auch von Vorzugskonditionen bei ihren Bankprodukten. «Eine kostenlose Kontoführung und faire Zinsen sind bei uns nicht erst seit kurzem Selbstverständlichkeit», ergänzte Marc Jäger mit einem Augenzwinkern.

Einen besonders attraktiven Sparzins von 2 % gibt es aktuell bei der vorgestellten 2Plus-Aktion. Um die Genossenschaft weiter zu stärken, sei man auf Neumitglieder angewiesen, erklärte Jäger. Alle Neumitglieder erhalten als Dank für das Vertrauen in die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal ein Jahr lang einen Vorzugszins von 2 % auf das Mitglieder-Sparkonto. Doch auch bestehenden Mitgliedern will man dieselben Konditionen gewähren, wenn sie der Genossenschaft helfen, neue Mitglieder zu gewinnen. Das genossenschaftliche Prinzip des Gebens und Nehmens findet also auch hier seinen Platz. Alle Details zur Aktion sind online auf lokalbank.ch/2plus ersichtlich (Aktion gültig bis 31. Oktober 2023).

Alle Traktanden angenommen

Nebst den zahlreichen Vorzugskonditionen haben Raiffeisen-Mitglieder die Möglichkeit, im Rahmen der Urabstimmung über die Geschicke der Bank abzustimmen. Rund 2'200 Mitglieder haben vom 6. April bis 8. Mai 2023 diese Gelegenheit wahrgenommen und ihre Stimme abgegeben. Sämtlichen Traktanden wurde mit grossem Mehr zugestimmt. Details zu den Abstimmungsresultaten sind auf lokalbank.ch/urabstimmung ersichtlich.

100 Jahre Raiffeisenbank

Erfolgreich unterwegs ist die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal bereits seit über 100 Jahren. Gefeiert wird das Jubiläum im Vorfeld des Schupfart Festivals am Donnerstag, 21. September 2023. Die Mitglieder der Bank werden separat zu dieser Jubiläumsfeier eingeladen. Ausserdem hat die Bank einen Jubiläumsfonds über 500'000 Franken geschaffen. In 16 Gemeinden des Geschäftskreises werden Projekte zur Förderung ökologischer Werte, Biodiversität und Nachhaltigkeit unterstützt. Erwin Schwarb ist überzeugt: «Diese Projekte leisten allesamt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres schönen Fricktals und kommen unseren Mitgliedern, deren Kindern und Enkeln in der einen oder anderen Weise zugute.»

Weitere Veranstalter im Zirkuszelt

In den letzten Jahren ist es zur Tradition geworden, dass die Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal ihre Mitgliederanlässe im Zirkuszelt in Frick durchführt – zu Beginn noch mit einer Zirkusvorstellung im Zirkus Nock. Nach dessen Aus musste mangels Zirkusvorführungen eine neue Lösung her. Das Zelt wird nun vom Zeltvermieter Circus Monti eigens für die Raiffeisenbank aufgebaut. Der Aufwand dafür ist gross. Deshalb hat die Bank dieses Jahr nach zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten gesucht. Mit dem Wirtschaftsausblick von Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff fand am 10. Mai eine weitere Raiffeisen-Veranstaltung im Zelt statt. Und auch zwei Vereine meldeten Interesse an: So fand die Generalversammlung des Gewerbe Region Frick Laufenburg (Geref) und der Jubiläumsanlass des FC Frick ebenfalls im Raiffeisen-Zirkuszelt statt. Für beide Veranstaltungen stellte die Raiffeisenbank das Zelt kostenlos zur Verfügung. Die beiden Vereine mussten lediglich die Heizkosten während ihren Anlässen berappen sowie für zusätzliche Technik und ihr eigenes Rahmenprogramm aufkommen. «Wenn wir schon ein Zirkuszelt aufbauen, dann soll es möglichst vielen in der Region dienen. Interessierte Vereine, Institutionen und Firmen dürfen sich gerne bei uns melden.», bietet Marc Jäger an.

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